YOSHUA – Krieger der Nacht (Akustikvideo)

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YOSHUAs erste Single, „Krieger der Nacht“, gehört zu den Stücken des noch jungen Jahres bei denen ich mir dachte: ok, das klingt spannend, mal gucken was da noch kommt. Es ist auch noch nicht so lange her, dass ich Euch den Song nebst Video vorgestellt habe. Heute gibt es Nachschlag von dem jungen Mann aus Hamburg: „Krieger der Nacht“ in einer Akustikversion. Dass deratig reduzierte Songs stets eine ganz besondere Stimmung verbreiten, dürfte bekannt sein. Zudem wohnt diesen auf das Wesentliche reduzierten Songs, die den wahren Kern erfassen, eine solche Faszination inne, dass es nicht verwundert, regelmäßig akustische Variationen bekannter Songs präsentiert zu bekommen. Songs, die sonst beispielsweise elektronisch daherkommen. So auch heute im Falle von YoshuasKrieger der Nacht“, normalerweise eine oppulente Pop-Nummer mit eher düsterem Anstrich. Seine Akustikversion ist wunderbar fragil, aber nicht weniger melancholisch und ergreifend. Der Hamburger Sänger und Songwriter sagt darüber:

Akustik zwingt mich als Emotionalist und Künstler zum Minimalismus. Der Fokus muss auf meiner Stimme liegen. Eine musikalische Neuinterpretation des Werkes um deutlich zu zeigen, dass ich jedes einzelne Wort in purem Schmerz zerlege. So fängt alles an. Das Klavier und meine Stimme. In einem dunklen Raum. Alleine. Der Schmerz in meinem Zimmer. Er sitzt tief in mir. Und dann fange ich an, ich singe. Ich lasse los, und lebe. Und so werden meine Ideen geboren.

Wie gesagt: auf das Wesentliche reduziert, den Kern erfassend. In dem Punkt ist also auch „Krieger der Nacht“ ein Volltreffer geworden. Dass wir Yoshua und dessen musikalische Entwicklung im Auge behalten sollten, habe ich schon mal gesagt, oder? Ich möchte diese Aussage hiermit noch einmal bekräftigen.



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Roman Jasiek ist der Gründer und Herausgeber der AVALOST | Times. Außerdem hochgradig süchtig nach Musik, egal ob Szene-Mucke oder auch mal über den Tellerrand hinaus. Am liebsten allerdings elektronische Musik. Er reist gerne, bevorzugt mit großen Schiffen, und schreibt seit Ende der 90er mal hier, mal dort über alle möglichen Dinge. Anfangs über Comics, später über Videospiele und nun... na, Ihr seht es ja. Und wenn er nicht hier ist, dann steckt er wohl auf einem Sonnendeck.

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