DELPHIN-PALAST: Ridley Scott-Nacht mit Blade Runner & Alien: Covenant am 20. Mai 2017
Foto: Delphin-Palast

DELPHIN-PALAST: Ridley Scott-Nacht mit Blade Runner & Alien: Covenant am 20. Mai 2017

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Über das, was Regisseur Ridley Scott in der jüngeren Vergangenheit so abgeliefert hat, kann man sicher ganz vortrefflich diskutieren. Unbestreitbar ist jedoch, dass der Mann mit den Filmen „Alien“ und „Blade Runner“ das Genre des Science-Fiction-Films ganz entscheident mitgeprägt hat. Der DELPHIN-PALAST in Wolfsburg, die erste Adresse wenn es darum geht, mal ein etwas anderes Kinoprogramm geboten zu bekommen, erfreut Film-Freunde seit Jahren mit Genre-Nächten, die einem bestimmten Thema zugeordnet sind. Und schon am 20. Mai folgt diesbezüglich die nächste Veranstaltung: die RIDLEY SCOTT-NACHT! Entgegen anderer Genre-Nächte werden an diesem Abend lediglich zwei Filme geboten, was bei der Auswahl der Titel aber so überhaupt nicht ins Gewicht fällt. Zum einen zeigt das Delphin Euch „Alien: Covenant“, den neuesten Teil der legendären Alien-Saga und direkten Nachfolger zu „Prometheus“, mit der Scott die Vorgeschichte seines 1979er Sci-Fi-Horror-Klassikers zu erzählen sucht. Deutlich spannender ist meines Erachtens nach jedoch der andere Film, der an diesem Abend gezeigt wird: „Blade Runner“! Jawollja, den Oberübermega-Kultklassiker (noch) einmal auf der großen Leinwand erleben, bevor im Herbst der befürchtete Nachfolger ins Kino kommt? Der Delphin-Palast macht es möglich! Nachfolgend für Euch die offizielle Ankündigung:

Am Samstag, den 20. Mai ab 20:00 Uhr öffnen sich im Delphin-Palast die Tore zur Ridley Scott-Nacht. Zum Kinostart seiner Rückkehr ins Alien-Universum starten wir den Abend des britischen Regisseurs mit dem Kultfilm „BLADE RUNNER“ aus dem Jahr 1982, welcher in diesem Jahr im Kino mit „Blade Runner 2049“ seine Fortsetzung erfährt. Mit Harrison Ford, Rutger Hauer und Daryl Hannah in den Hauptrollen besetzt, basiert der auf dem Roman „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ von Autor Philip K. Dick. Der Film setzte Anfang der 80er Jahre Maßstäbe in Sachen visueller Bildgewalt auf der Kinoleinwand, wie es kaum ein anderer Science-fiction-Film vor ihm geschafft hat. Seiner Zeit weit voraus, ist „Blade Runner“ ein meisterhafter Genremix aus Sci-fi, Film noir und Cyberpunk-Thriller, welchem die Presse seine zweifellose Klasse erst mit der Zeit zuteilwerden ließ. Bis heute übt „Blade Runner“ enormen Einfluss auf jegliche Form der Popkultur aus, sei es in der Musik, in der Malerei und natürlich im Film. Der epische Soundtrack von Vangelis sorgt dafür, dass „Blade Runner“ ein einmaliges audiovisuelles Erlebnis ist, welches in seiner vollen Pracht nur auf der großen Kinoleinwand in Gänze erlebt und gefühlt werden kann. Gezeigt wird der im Jahr 2007 entstandene „Final Cut“, der technisch und inhaltlich gesehen allgemeinhin als rundeste Filmfassung angesehen wird.

Im Anschluss (22:45 Uhr) geht es hinaus ins Weltall. Mit „ALIEN: COVENANT“, den wir in 3D vorführen werden, führt Ridley Scott das Franchise fort, welches er 1979 mit „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ einst selbst erschaffen hat. „Alien: Covenant“ folgt einer ähnlich gelagerten Prämisse wie der Ursprungs-Alien von ´79 und versteht sich zeitgleich als Bindeglied dessen und dem 2012 Quasi-Prequel „Prometheus – Dunkle Zeichen“, ebenfalls von Scott inszeniert. „Alien: Covenant“ stellt also die Fortsetzung zu „Prometheus“ dar und bringt somit die Schauspieler Michael Fassbender sowie Noomi Rapace zurück auf die Leinwand.

Das Paket für beide Filme beträgt 14,- EUR. Dieses Mal ist auch möglich, für ein vorgehaltenes Kontingent Einzeltickets zu erwerben. Die Karte für „Blade Runner“ kostet 6,50 EUR, „Alien: Covenant“ (3D) kostet 9,50 EUR. Vor dem Hauptfilm wird es wie immer etwas für Euch zu gewinnen geben.

Hach! Alleine „Blade Runner“ ist ein verdammt guter Grund, am 20. Mai in den Delphin-Palast zu gehen, würde ich sagen. Viel Vergnügen!


DELPHIN-PALAST: Ridley Scott-Nacht mit Blade Runner & Alien: Covenant am 20. Mai 2017

Roman Jasiek ist der Gründer und Herausgeber der AVALOST | Times. Außerdem hochgradig süchtig nach Musik, egal ob Szene-Mucke oder auch mal über den Tellerrand hinaus. Am liebsten allerdings elektronische Musik. Er reist gerne, bevorzugt mit großen Schiffen, und schreibt seit Ende der 90er mal hier, mal dort über alle möglichen Dinge. Anfangs über Comics, später über Videospiele und nun... na, Ihr seht es ja. Und wenn er nicht hier ist, dann steckt er wohl auf einem Sonnendeck.