Foto: Nicole Bringer / Nicole Bringer Photography / AVALOST

DIORAMA

Diorama ist ein deutsches Musikprojekt mit überwiegend englischen Texten. Das musikalische Spektrum reicht von balladesken Klavierstücken bis hin zu Electro Pop.

GESCHICHTE

Diorama wurde 1996 von Torben Wendt gegründet, der eine 13-jährige klassische Klavierausbildung absolviert hat und dessen weiterer musikalischer Hintergrund zudem in Punk und Trance lag.

Nach Veröffentlichung der Demoaufnahme „Leaving Hollywood“ bekundete das Label Accession Records Interesse und Adrian Hates (Diary of Dreams) konnte als Produzent für das Debütalbum „Pale“ gewonnen werden, das 1999 veröffentlicht wurde. 2000 ging Diorama als Vorgruppe von Diary of Dreams auf Tour und Wendt beschränkte sich darauf, die Stücke ausschließlich am Klavier zu begleiten. Im darauffolgenden Jahr wurde das Album „her liquid arms“ veröffentlicht, welches sich durch die elektronische Ausrichtung deutlich vom ersten Album unterschied. Das Album erreichte die Top Ten der Deutschen Alternative Charts; Felix Marc stieß als Co-Produzent und Sänger zur Band.

Als erste Zusammenarbeit mit dem Bassisten Bernhard le Sigue entstand 2002 das Album „the art of creating confusing spirits„. Am Jahresende ging die Band erneut mit Diary of Dreams auf Deutschland- und Europa-Tournee. 2003 stieß mit Sascha Judt („Sash Fiddler“), der in früheren Zeiten mit Bernard le Sigue gearbeitet hatte, ein viertes Mitglied zur Band.

Im April 2005 veröffentlichten Diorama das vierte Album „amaroid“ und wenige Monate später „repale„, eine Compilation diverser Remixe aus früheren Alben als auch bis dato unveröffentlichten Lieder. Im Oktober 2006 gab die Band den Ausstieg von Bernard le Sigue bekannt; Gründe wurden nicht genannt.

Nach einigen Remixarbeiten, z. B. für daVOS („What I prefer„) oder Frozen Plasma („Hypocrite„), einem Samplerbeitrag zum „Accession Records – Sampler Vol. 3“ („The pulse of life„) sowie einer Zusammenarbeit mit Painbastard („Torn„), veröffentlichte die Band 2007 das Album „a different life„. Es folgten die Alben „Cubed“ (2010), „Even the Devil Doesn’t Care“ (2013) und „Zero Soldier Army“ (2016). Im selben Jahr feierte die Band ihr 20-jähriges Jubiläum.

In den 20 Jahren Bandgeschichte spielte Diorama über 200 Live Konzerte in über 20 Ländern.


QUELLE
Seite „Diorama (Band)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. März 2018, 14:35 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diorama_(Band)&oldid=175500044 (Abgerufen: 22. August 2019, 17:43 UTC)

FOTOS: THOMAS WUHRER, FRANK SCHILDENER, NICOLE BRINGER, MICHAEL KANZLER, ROMAN JASIEK