BLACKFIELD FESTIVAL 2014: Eine Vorschau

BLACKFIELD FESTIVAL 2014: Eine Vorschau

Es gibt ein paar Termine im Festivalsommer, da weiß man irgendwie instinktiv von Anbeginn an, dass es ein Dauertermin in der Jahresplanung werden wird. So geschehen beispielsweise beim BLACKFIELD FESTIVAL in Gelsenkirchen, welches in diesem Jahr bereits zum siebten Mal stattfindet. Da wussten wir auch schon beim ersten Besuch, dass wir zu Stammgästen werden würden – und so war es letztlich auch. Wir haben bisher kein Blackfield Festival ausgelassen. Aber warum eigentlich? Was macht den Reiz dieses Festivals aus, dass wir es stets anderen, terminlich und sachlich ähnlich gelagerten Veranstaltungen vorziehen? Und vor allem: es jedem potentiell Interessierten wärmstens empfehlen, das schwarzbunte Treiben im Gelsenkirchener Amphitheater wenigstens einmal selbst mitzuerleben?

Nun, da gibt es viele Gründe. Vor allem und ganz besonders ist es die extrem entspannte und sehr familiäre Atmosphäre die sich im Laufe der Jahre entwickelt hat. Lässig war das Blackfield schon immer, inzwischen ist es aber so: man kommt an und ein eigentümliches Gefühl von „nach Hause kommen“ stellt sich ein. Dass man Jahr für Jahr mitunter die gleichen Gesichter bei Gästen und Personal sieht, verstärkt den Eindruck noch. Man kennt sich eben irgendwie. Dass wir die Offiziellen auf dem Gelände stets freundlich und hilfsbereit erlebt haben, steigert den Wohlfühlfaktor zusätzlich. Nächster großer Pluspunkt des Blackfield Festivals: nur eine Bühne! Es ist in der Vergangenheit durchaus schon mal mit der Einführung einer zweiten Bühne experimentiert worden. Das hat jedoch nicht so richtig geklappt. Das große Zelt, das sonst für die Aftershow Parties dient, als zweite Spielstätte zu etablieren, funktionierte nicht. Zum Glück haben das die Veranstalter auch so gesehen, daher gibt es auch in diesem Jahr wieder nur noch eine Bühne – aber dafür erneut ein so vollgepacktes Programm, dass es abermals auf drei Tage verteilt wurde. Was so toll ist an einer Bühne? Einfache Geschichte: theoretisch kann man sich dadurch wirklich jede Band, die auf dem Spielplan steht, anschauen, ohne sich stets zwischen zwei oder mehr Alternativen entscheiden zu müssen. Noch dazu findet das Blackfield in einem Amphitheater statt. Wer also keinen Bock darauf hat, sich unmittelbar in dem Gedränge vor der Bühne zu tummeln, setzt sich einfach auf die Tribühne, lässt sich von dort aus beschallen und genießt nebenbei Speis und Trank. Oh und den besseren Sound! Überhaupt: die ganze Kulisse des Nordsternparks, in dem sich das Amphitheater befindet, ist um einiges charmanter als bei anderen Festivals. Noch dazu kommen erfreulich kurze Laufwege. Vom Parkplatz bis unmittelbar vor die Bühne braucht man keine zwei Minuten – Durchsuchung durch das Sicherheitspersonal schon mit eingerechnet. Ja, das Blackfield ist im Vergleich zu anderen Festivals ziemlich klein und kompakt – aber gerade deshalb reizvoll.

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Aber das sind noch nicht die Hauptgründe, warum nicht nur wir Jahr für Jahr nach Gelsenkirchen gurken. Auch die Bandauswahl ist es nicht. Seien wir ehrlich: bei den meisten Festivals ist es ein jährliches Austauschen der stets gleichen Bands. Spielen sie dieses Jahr hier, sind sie nächstes Jahr da und übernächstes wieder hier. Fairerweise muss man allerdings auch anerkennen, dass sich die Veranstalter des Blackfields in diesem Jahr wieder um Bands bemüht haben, die man zumindest auf der Gelsenkirchener Showbühne noch nicht gesehen hat. Doch vor allem sind es die großen und kleinen Geschichten, die man auf diesem Festival erlebt und auf die wir uns Jahr für Jahr freuen. Es gibt so Dinge, die erlebt man tatsächlich nur dort. Unvergessen beispielsweise das Jahr 2012, als „der örtliche Nahversorger“ (sprich: die Imbissbude) draußen auf dem Parkplatz, mal eben losgedüst ist, um uns eine Palette Bier zu beschaffen. Oder sich einige Teilnehmer des schwarzen Feiervolks bei eben diesem Nahversorger versammelte, um vor einem kleinen Fernseher ein Länderspiel unserer Nationalmannschaft zu verfolgen. Dafür fährt man nicht auf Festival? Doch, im Falle des Blackfields sorgen Dinge wie diese sowie all die anderen Gründe dafür, dass wir jedes Jahr sehnsüchtig auf das nächste Blackfield warten. Und mit Blick auf das diesjährige Programm: die Konzerte, die wir von ASP und VNV Nation seinerzeit auf dem Blackfield gesehen hatten, gehören noch immer zu ihren besten Shows überhaupt. Die Zeichen stehen demnach mehr als gut, dass das Blackfield Festival 2014 wieder eine extrem gelungene Party wird.

Wir freuen uns schon sehr – und vor allem darauf, so einige von Euch wiederzusehen oder kennenzulernen. Den „Rückkehrern“ und Stammgästen: viel Spaß, Ihr wisst ja, was kommt. Allen Erstbesuchern: möge der Zauber des Blackfields auch auf Euch überspringen. Wir sehen uns auf Schalke! :)


Blackfield Festival 2014 Facts & Infos

  • Wann: 20. bis 22. Juni 2014
  • Wo: Amphitheater Gelsenkirchen, Grothusstr. 201, 45883 Gelsenkirchen

Preise/Tickets

  • 3-Tage Festivalticket: 58,45 €*
  • 3-Tage Festivalticket inkl. Camping: 70,45 €*
  • Tageticket Freitag: 45,95 €*
  • Tagesticket Samstag oder Sonntag: 50,45 €*

* ZZGL. VERSAND- & BEARBEITUNGSGEBÜHR PRO BESTELLUNG (UNABHÄNGIG VON DER TICKETANZAHL) – www.blackfield-festival-shop.de

Line-up/Spielzeiten

Freitag, 20.06.2014
Einlass 16:00 Uhr

  • 16:40 Uhr Austerity Complex
  • 17:15 Uhr Feuerschwanz
  • 18:00 Uhr Gothminister
  • 19:05 Uhr Frozen Plasma
  • 20:20 Uhr Saltatio Mortis
  • 21:45 Uhr Schandmaul

Samstag, 21.06.2014
Einlass 10:00 Uhr

  • 11:00 Uhr  Terrolokaust
  • 11:45 Uhr  Orange Sector
  • 12:35 Uhr  Slave Republic
  • 13:25 Uhr  Torul
  • 14:30 Uhr  The Other
  • 15:40 Uhr  Diorama
  • 16:55 Uhr  The Beauty Of Gemina
  • 18:15 Uhr  Suicide Commando
  • 19:45 Uhr  Front Line Assembly
  • 21:25 Uhr  VNV Nation

Sonntag, 22.06.2014
Einlass 10:00 Uhr

  • 11:00 Uhr  Formalin
  • 11:45 Uhr  Herzfeind
  • 12:35 Uhr  Legend
  • 13:25 Uhr  Tyske Ludder
  • 14:30 Uhr  Heldmaschine
  • 15:40 Uhr  Haujobb
  • 16:55 Uhr  Megaherz
  • 18:15 Uhr  Anne Clark feat. herrB
  • 19:45 Uhr  Fields Of The Nephilim
  • 21:25 Uhr  ASP

Trailer


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