AIDAnova mit Umweltsiegel der Bundesregierung ausgezeichnet, Gespräche mit Dubrovniks Bürgermeister zur Optimierung der Kreuzfahrtanläufe

Es war eine ereignisreiche Woche für AIDA Cruises. Gleich zwei Dinge, die dem Thema Nachhaltigkeit unterzuordnen sind, haben sich ereignet. Einerseits wurde die AIDAnova, das bisher umweltfreundlichste Schiff nicht nur der eigenen Flotte mit dem Blauen Engel ausgezeichnet, andererseits vereinbarten Felix Eichhorn, Präsident von AIDA, und der Bürgermeister von Dubrovnik, Mato Frankovic eine Zusammenarbeit, welche die Optimierung der Kreuzfahrt-Anläufe zum Ziel hat.

Zunächst mal zur AIDAnova. Bekanntlich ist ist AIDAs Jüngste nicht nur das derzeitige Flaggschiff der Kussmundflotte, sondern auch das erste Kreuzfahrtschiff weltweit, das mit umweltfreundlicheren LNG (Flüssiggas) betrieben werden kann. Zwar sind wir damit von „grüner“ Kreuzfahrt noch immer weit entfernt, dennoch müssen selbst größte Kritiker anerkennen, dass dies ein wichtiger Schritt gewesen ist. Das sieht offenbar auch unsere Regierung so, die deshalb die Rostocker Reederei mit dem Blauen Engel, dem Umweltzeichen der Bundesregierung, wegen des umweltfreundlichen Schiffsdesigns ausgezeichnet hat. In der zugehörigen Pressemitteilung betont AIDA nochmals, dass durch die Verwendung von LNG die Emissionen von Feinstaub und Schwefeloxiden nahezu vollständig vermieden, der Ausstoß von Stickoxiden und die CO2-Emissionen nachhaltig verringert werden sollen. Am 19. und 20. September wurde im Hafen von Marseille dem stolzen Schiff der Blaue Engel an die Bordwand gestrichen.

Foto: AIDA Cruises

Felix Eichhorn traf sich, wie eingangs erwähnt, mit Dubrovniks Bürgermeister Mato Frankovic und seiner Stellvertreterin Jelka Tepsic, um sich mit ihnen darüber auszutauschen, wie die Kreuzfahrtanläufe in Dubrovnik optimiert werden können. Eine Maßnahme, die schon per se begrüßenswert ist, schließlich gehört Dubrovnik zu den Städten, die sehr mit Overtourism zu tun haben. „Game of Thrones“ dürfte daran nicht ganz unschuldig sein. In Dubrovnik bemüht man sich um den Bau einer Landstromanlage – die Anwohner wird es freuen – und auch ein neues Passagierterminal soll gebaut werden. Weiterhin verkündete Eichhorn die Unterstützung seines Unternehmens, was die Neuregelung des Besuchs der historischen Altstadt anbelangt. Der AIDA-Boss wird zu dem Treffen wie folgt zitiert: „Es ist unser gemeinsames Ziel, unseren Gästen einen wunderbaren Aufenthalt in Dubrovnik zu bieten. Wir werden daher weiter mit der Stadt zusammenarbeiten, um Lösungen für alle anstehenden Fragen zu finden“ – bei 28 geplanten Anläufen der AIDA-Flotte im Jahr 2020 also durchaus AIDAs ureigenstes Interesse.

Foto: AIDA Cruises

Als finale Randnotiz: In knapp drei Wochen findet in der Neptun Werft in Rostock die offizielle Kiellegung des zweiten LNG-Schiffes statt – spätestens dann wird AIDA wohl auch den Namen des kommenden Neubaus bekannt geben. Die ersten Rumpfteile sind übrigens schon geliefert worden.


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Roman Jasiek
Geschrieben von
Roman Jasiek ist Blogger sowie einer der beiden Gründer von AVALOST. Außerdem hochgradig süchtig nach Musik, ganz gleich welches Genre. Am liebsten allerdings elektronische Musik. Er reist gerne, bevorzugt mit Schiffen, und schreibt seit Ende der 90er mal hier, mal dort über alle möglichen Dinge. Anfangs über Comics, später über Videospiele und nun... na, Ihr seht es ja. Und wenn er nicht hier ist, dann ist er vermutlich mit seiner Kamera in der Weltgeschichte unterwegs.

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