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“Harley Quinn - Schwarz, Weiss und noch röter” bietet 18-mal durchgeknallte Action mit der Anti-Heldin

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Panini Comics: đŸ“ž Comics in den Farben schwarz, weiß und rot zu prĂ€sentieren, liegt manchmal auf der Hand. Ich denke da zurĂŒck an „ Star Wars: Darth Vader - Schwarz, Weiß und Rot “. Der Finsterling aus der Sternenkriegssaga ist von Haus aus schwarz gewandet, das Lichtschwert hat eine rote Klinge – da liegt es durchaus nahe, die restliche Gestaltung der Panels in Weiß zu belassen und ansonsten nur mit Schattierungen von Schwarz und Rot zu spielen. Es gibt aber durchaus noch mehr Figuren in der Popkultur, bei der sich diese farblich reduzierte Gestaltung anbietet. Deadpool kommt mir in den Sinn mit seinem rot-schwarzen KostĂŒm. Und, na klar, die einstige Geliebte des Jokers , Harley Quinn . DC hat der gleichzeitig promovierten und durchgeknallten Blondine mit „ Harley Quinn - Schwarz, Weiß und Rot “ bereits einen Sammelband mit Kurzgeschichten spendiert, die reduziert auf besagte drei Farben prĂ€sentiert wurden. Unter anderem mit Storys von Harley-Quinn-Schöpfer Paul Dini („ Harley Quinn

Nostalgische Reise zurĂŒck in die 90er-Jahre: “Harley Quinn von Paul Dini”

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Panini Comics: đŸ“ž Gerade im Bereich jener Comics, die sich mit bestrumpfthosten Superwesen befassen, herrscht in diesen Tagen oft eine ach so große Schwere. Eine Dramatik, eine Ernsthaftigkeit, die mit der ursprĂŒnglichen Bedeutung des Wortes „Comic“ gar nichts mehr zu tun hat. Wer wollte es den Kreativen hinter den jeweiligen Werken aber auch verdenken bei allem, was so passiert in der Welt? Dabei kann es auch bei Superheld*innen nicht ganz so bierernst zugehen. Die Ă€lteren unter Euch erinnern sich vielleicht noch an die großartige Animationsserie „ Batman The Animated Series “. Lief in den frĂŒhen 90er-Jahren, wurde 1992 als Comic unter dem Namen „ Batman Adventure s“ veröffentlicht und war bei uns dank des VorgĂ€ngers von Panini , dem Dino Verlag , ab 1995 erhĂ€ltlich. Sowohl die Trickfilmserie als auch die Comics genossen und genießen einen sehr hohen Ruf unter Fans. Ganz wesentlichen Anteil daran dĂŒrften wohl die wirklich elegant geschriebenen Storys von Paul Dini sein, sowie die wun

“Strange Academy - Gleichung des Grauens”, oder: Die hohe Kunst der Magiematik

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Panini Comics: đŸ“ž Es wĂ€re ja ein Leichtes zu unterstellen, dass die ungebrochene PopularitĂ€t von „ Harry Potter “ die Ursache dafĂŒr ist, dass Firmen aus der Unterhaltungsbranche auch etwas von dem Kuchen abhaben möchten. Also jenem GebĂ€ck, das mit jungen Leuten und Magie zu tun hat. Wahrscheinlich lĂ€ge man mit dieser Vermutung gar nicht so weit daneben. Ich wĂŒrde die Ursache aller Zauberknilcherei ja eher bei Goethes „ Zauberlehrling “ suchen wollen. Na, wie auch immer. Auch das Haus der Ideen, Marvel , hat eine Serie am Start, in der junge, magisch talentierte Menschen in einer Schule zu mĂ€chtigen Wesen ausgebildet werden. Ich könnte schwören, ich hĂ€tte das schon mal irgendwo gehört … In Marvels Welt gibt es nun also auch so eine Schule fĂŒr magisch begabte Jugendliche, gegrĂŒndet von Doctor Stephen Strange. Wer, wenn nicht der Obermagier aller Klassen, wĂ€re sonst prĂ€destiniert dafĂŒr, eine solche Einrichtung ins Leben zu rufen? Eben. Die SchĂŒler*innen dieser ganz und gar ungewöhnlich

Ohne Vorwissen nur mĂ€ĂŸig unterhaltsam: „Green Arrow (Dawn of DC) 1: Wiedervereinigung“ ist der bisher schwĂ€chste Titel der DC-MorgendĂ€mmerung

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Panini Comics: đŸ“ž Der „ Dawn of DC “ genannte Neustart von DC Comics , der frischen Wind unter die UmhĂ€nge altbekannter Superheld*innen bringen soll, ist nach wie vor ein bestimmendes Thema hier im Blog. Wir haben uns hier in den vergangenen Tagen und Wochen schon ĂŒber ein paar Neustarts unterhalten, die qualitativ zwischen „ganz unterhaltsam“ und „richtich jut“ pendelten. Thema heute ist der erste Aufschlag von Green Arrow mit dem Untertitel „ Wiedervereinigung “. Die von Joshua Williamson geschriebene Handlung knĂŒpft direkt an die Ereignisse der „ Dark Crisis “ an. Es schadet also sicher nicht, diese Vorgeschichte zu kennen. Ganz im Gegenteil. Ansonsten aber springen wir, genau wie der Comic, direkt rein in die Handlung. Oliver Queen , der meisterliche BogenschĂŒtze mit einer AffinitĂ€t fĂŒr ein Robin-Hood-GedĂ€chtnis-Outfit, ist nach den Ereignissen der Dark Crisis verschwunden. Unter anderem Black Canary und Arsenal machen sich auf die Suche nach Mr. Queen , der nĂ€mlich gar nicht

Zu viele Köche verderben den Brei: Im “A.X.E. - Tag der Entscheidung” kĂ€mpfen die Avengers, die X-Men und die Eternals in einem sinnlosen Krieg, wĂ€hrend ein Gott ĂŒber den Fortbestand der Erde richtet

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Panini Comics: đŸ“ž Ich liebe Comics bekanntlich wirklich. Und ich bin auch ziemlich schnell begeisterungsfĂ€hig. Zumal, wie ich schon so manches Mal an dieser Stelle habe durchblicken lassen, die bunten Panels ganz prima dabei helfen, die Welt fĂŒr eine Weile auszublenden. Superheld*innen gerne, oft und viel. Aber: Auch wenn ich mich noch so sehr dafĂŒr erwĂ€rmen kann, wenn Superwesen mit und ohne Strumpfhose die Welt aus Gefahrenlagen aller erdenklichen Geschmacksrichtungen retten – nicht immer ist alles Gold, was glĂ€nzt. Manchmal muss ich mich auch wirklich anstrengen, um etwas gut zu finden. Und manchmal klappt das auch einfach ĂŒberhaupt nicht. Das ist meist bei Team-ups der Fall. Das hat immer etwas von „zu viele Köche verderben den Brei”. Und damit komme ich zum unlĂ€ngst bei Panini Comics erschienenen Paperback von „ A.X.E. - Tag der Entscheidung “. A. X. E. steht hier fĂŒr ein Großevent, in dem die Avengers , die X-Men sowie die Eternals die Hauptrolle spielen. Oder anders: Viel me

Deadpool, Wolverine, Cable und mehr: “Deadpool - Noch mehr böses Blut” sind 140 Seiten hirnlose Action nonstop, in Szene gesetzt von Deadpool-Schöpfer Rob Liefeld

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Panini Comics: đŸ“ž Bis zum Kinostart von „ Deadpool & Wolverine “ sind es zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels nur noch rund zwei Wochen. Social Media wird schon seit Tagen geflutet mit Postings zum Thema, die beiden Hauptdarsteller Ryan Reynolds ( Deadpool ) und Hugh Jackman ( Wolverine ) sind sogar am Spielfeldrand eines EM-Fußballspiels oder mit einer Currywurst in Berlin gesichtet worden. Logisch, dass im Zuge dessen auch die Schlagzahl der Comics, die sich mit einem oder beiden der Protagonisten des Films beschĂ€ftigen, erhöht wird. Vor noch gar nicht langer Zeit war erst die umfangreiche und sehr gelungene „ Deadpool Anthologie “ hier das Thema. Ein mĂ€chtig dicker WĂ€lzer, den ich immer noch fĂŒr einen der besten Zusammenstellungen halte, um in die Thematik rund um den Söldner mit der großen Schnauze einzusteigen. Mit „ Deadpool - Noch mehr böses Blut “ erschien die Tage ein weiterer Comicband bei Panini , in welchem unter anderem die Helden des kommenden Films eine tr

AlbtrĂ€ume sind seine RealitĂ€t: “Spider-Man: Im Netz des Grauens” ist Horror ohne Ende fĂŒr die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft!

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Panini Comics: đŸ“ž „ Dreams are my reality “, sang Richard Sanderson in dem Lied „ Reality “ aus dem Jahr 1981, dereinst zu großem One-Hit-Wonder-Ruhm gelangt durch den Film „ La Boum “. „ A different kind of reality “, heißt es dort weiter und angesichts des Comics, den ich Euch heute vorstellen möchte, blinkt der Tastatur-Cursor in meinem Kopf ganz dramatisch am Ende jenes Satzes. Denn TrĂ€ume sind ein zentrales Element von „ Spider-Man: Im Netz des Grauens “. Es sagt niemand, dass TrĂ€ume immer nur schön sind. Dieser Comic ist eine erlesene Sammlung von AlbtrĂ€umen. Blanker Horror. Peter Parker , die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft, ist immerzu im Einsatz, um seine Stadt New York zu einem besseren Ort zu machen. Manchmal bedeutet das, Superschurken*innen zu bekĂ€mpfen, manchmal aber auch nur, eine Katze vom Baum zu retten. Zu tun gibt es jedenfalls immer mehr als genug. Das zehrt an den KrĂ€ften und auch ein Superheld mit unglaublichen FĂ€higkeiten muss manchmal schlafen. Doch ge

Ein Comic von erschreckender AktualitĂ€t: Warum “Captain America - Der Anschlag” von “Babylon 5”-Schöpfer J. Michael Straczynski schon jetzt einer der besten Comics des Jahres ist

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Panini Comics: đŸ“ž So. Weiter im Text. Erst in meinem gestrigen Artikel bezĂŒglich meiner Sorgen um den Zustand der Welt und in welche Richtung sich das alles gerade entwickelt, hatte ich schon angedeutet, dass die nĂ€chste Comic-Review sich mit Captain America befassen wĂŒrde. Lange, laaange hielt ich die wahrscheinlich patriotischste und amerikanischste aller Comicfiguren fĂŒr eine ziemlich öde Erfindung. Das hat sich durch die Filme des Marvel Cinematic Universe ziemlich grundlegend gewandelt, mittlerweile wohnt so ein Captain im Maßstab 1:6 in meiner Ein-Mann-WG und mehr denn je denke ich, die Welt und besonders die Amerikaner könnten einen echten Captain America gerade gut gebrauchen. Ende Mai veröffentlichte Panini Comics „ Captain America - Der Anschlag “. Ein ziemlich großer Wurf von erschreckender AktualitĂ€t. Wenn Superstar-Autor J. Michael Straczynski den Griffel schwingt, dann kann man davon ausgehen, dass es gut werden wird. Oder anders: Bei Werken von Straczynski ist es

It's the End of the World as we know it und ich kann das alles nicht mehr

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Roman Empire / Avalost: đŸ“ž   Tja. Eigentlich hĂ€tte dies der Artikel werden sollen, in welchem ich Euch vom neuen „ Captain America ”-Comic, erschienen Ende Mai bei Panini Comics , erzĂ€hlen wollte. Gelesen habe ich das Ding gestern Abend vor dem Einschlafen. Ich hĂ€tte es lassen sollen. Nicht, weil der irgendwie schlecht gewesen wĂ€re. Ganz im Gegenteil, diese Aufarbeitung der jungen Jahre von Steve Rogers , bevor er das Supersoldatenserum gespritzt bekam, wurde von J. Michael Straczynski geschrieben, jenem Mann, der die Sci-Fi-Serie „ Babylon 5 “ erschaffen und der Welt so wunderbare Comicserien wie „ Rising Stars “ und „ Midnight Nation “ schenkte. Wir werden in diesem Comic Zeuge davon, wie sich junge Steve , in den frĂŒhen 30er-Jahren mehr Lauch als alles andere, mit dem A merican Bund anlegt – einer Gruppierung strammer Nazis, die aus dem Dritten Reich angereist ist, um mittels fingierter AnschlĂ€ge die Amerikaner auf die Seiten der Nazis zu ziehen.  Na? Klingelt da irgendwas? Dieser

Haufenweise spannende Begegnungen fĂŒr Wanda im zweiten Band von “Scarlet Witch”: Magneto. Loki. Und… der Zauberer von Oz?!

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Panini Comics: đŸ“ž WĂŒrde ich nur noch eine Figur im Maßstab 1:6 sammeln dĂŒrfen, dann wĂ€re es wohl Wanda Maximoff , landlĂ€ufig auch bekannt als Scarlet Witch . Die Chaos-Hexe stĂŒnde auf Platz 1 - noch vor Batman . Und das will was heißen! Ich kann es also nicht leugnen, ein Fan der scharlachroten Hexe zu sein. Daher habe ich mich sehr gefreut, als im September des vergangenen Jahres bei Panini Comics eine neue Serie rund um Scarlet Witch an den Start ging. GrundsĂ€tzlich ja auch eine interessante Figur, hat sie die gesamte Bandbreite von Gut und Böse und allem dazwischen schon abgedeckt. In dieser neuen Serie aber, da steht Wanda wieder auf der Seite der Guten. Mit ihrem Emporium genannten Zauberladen und der sogenannten letzten TĂŒr hatten die Verantwortlichen den Grundstein fĂŒr ziemlich coole Geschichten gelegt. Der nĂ€chste Band, „ Scarlet Witch 2 - HexenjĂ€gerin “ ist seit einer Weile raus. Zeit, mal einen Blick darauf zu werfen, ob das Potenzial genutzt wurde. Darf ich direkt schon