Die Band Diorama, die auf einem oder um ein rotes Sofa herum sitzt, lediglich Felix Marc sitzt mit einem angewinkelten Bein auf dem Boden.
Foto: Thomas Wuhrer

Musikvorstellung: Diorama – Tiny Missing Fragments

Das bisher beste Album der Reutlinger Band - nicht mehr, nicht weniger

Wir müssen uns an dieser Stelle mal dringend über das neue Diorama-Album „Tiny Missing Fragments“ unterhalten. Einigermaßen großzügig aufgerundet, ist die Band von Torben Wendt und Felix Marc seit 25 Jahren im Geschäft und blickt auf bisher neun Alben sowie auf eine außerordentlich großartige Zusammenarbeit mit ihren Labelkollegen Diary of Dreams als Coma Alliance („Weapon of Choice“, 2017) zurück.

„Tiny Missing Fragments“ ist das nunmehr zehnte Album der Reutlinger Band. Du kennst sicher diese Momente im Leben, wo Du schon zu Beginn weißt, dass Dich etwas ganz Außergewöhnliches erwartet. Manchmal weißt Du es in einem Restaurant, wenn das Gericht aufgetischt wird und der Duft der Speise Deine Nase erreicht, manchmal weißt Du es schon beim Entkorken einer Weinflasche. Manchmal überkommt Dich diese Gewissheit nach den ersten gelesenen Sätzen eines neuen Buches, manchmal auch in dem Moment, wenn Du aus der Haustür trittst, um etwas Neues zu starten, sei dies eine Reise oder ein neuer Job oder was weiß ich. Diese Erkenntnis trifft Dich manchmal wie ein Blitz. Und es ist dabei keine Ahnung oder nur ein vages Gefühl. Es ist etwas wie eine absolute Wahrheit, die sich verfestigt, je weiter Du Dich mit dem beschäftigst, was diese Erkenntnis hervorgerufen hat. Dass so etwas bei Musik auch passieren kann, müsste ich eigentlich nicht extra erwähnen, oder? Du startest die Wiedergabe eines neuen Albums und schon nach den ersten Tönen weißt Du: okay, da kommt was auf Dich zugerollt und wird Dich umreißen wie eine Monsterwelle. Und Du kannst und willst auch nichts dagegen tun. Solche Alben erscheinen immer wieder mal – sehr zur Freude von uns Musikhörenden. Es überrascht Dich nach dieser Einleitung vermutlich nicht, wenn ich Dir nun sage, dass „Tiny Missing Fragments“ eines dieser Alben geworden ist, oder?

Versuchen wir stattdessen lieber herauszufinden, warum das so ist.

Die Band Diorama posiert vor einem grauen Hintergrund, Torben Wendt macht eine Pose wie beim Karate.
Foto: Thomas Wuhrer

Gerade bei den letzten beiden Alben von Diorama, „Even The Devil Doesn’t Care“ (2013) und „Zero Soldier Army“ (2016) hatte ich das Gefühl, Torben Wendt, Felix Marc und ihre Mitstreiter (auf diesem Album: Zura Nakamura (u. a. Gitarre) und Markus Halter am Schlagzeug) hätten es sich zum Ziel gesetzt, ihrer Hörerschaft immer mehr mit komplexen Arrangements und vertrackten Kompositionen herauszufordern, stets noch eine Schippe in Sache Avantgardismus drauflegen zu wollen, um sich immer mehr von dem steifen Korsett der Düsterszene-Musik zu befreien. Sich als ernsthafte Musiker zu präsentieren, deren Ambitionen so viel größer sind als all das, was den Genre-Kolleg*innen im weiten Feld von Electronica und New Wave scheinbar gut genug ist. Mit ihrem neuen Album fordert die Band ihre Zuhörenden einmal mehr heraus – gibt sich dabei aber wieder deutlich zugänglicher. Erstaunlicherweise aber vermitteln sie dabei das Gefühl, nicht auf Verkäuflichkeit, Club- oder Charttauglichkeit zu schielen, sondern stöbern ein wenig in der eigenen Historie, schauen sich um in der Musikgeschichte, orientieren sich an den Allerbesten und sich selbst und machen daraus ein Album, für das ein Begriff wie „sensationell“ noch viel zu wenig ist. Der mir vorliegende Pressetext spricht davon, dass frühere Alben wie „Amaroid“ und „Her Liquid Arms“ vereinzelt durchscheinen – stimmt! Wer dabei glänzende Augen bekommt – oh, „Tiny Missing Fragments“ ist so unfassbar viel mehr als ein Selbstzitat.

„Tiny Missing Fragments“ ist so unfassbar viel mehr als ein Selbstzitat

Zunächst hatten Diorama einige Fotos bei Facebook veröffentlicht, mitsamt Texten, um die Veröffentlichung anzuteasern. Dann ließen sie „Dark Pitch“ auf die wartende und erfolgreich neugierig gemachte Fangemeinde los. Und taten genau das, was ich schon erwähnte: Ihre Hörerschaft herausfordern. Überraschen. Mit einer sperrigen, vertrackten und verkopften Ballade, die schwer, düster, behäbig und keineswegs eingängig ausgefallen ist. Umrahmt von einem Gitarrenspiel, das allen Kummer dieser Welt herauszujammern scheint, während Torben Dinge singt wie all my love belongs to you now / to your brother and your sister / all my love belongs to you / for me it’s too late / but not for you. Nein, zunächst ist es keine Freude, diese Nummer zu hören. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass dies die Intention dahinter war. Nach einigem Hören sind mir immer mehr Details aufgefallen; da ist etwa dieses sehr dezente, hintergründige Geflöte. Aus irgendeinem Grunde fühle ich mich mehr und mehr an „Blackstar“ von David Bowie erinnert. Der hatte es sich bei seinem Schwanengesang auch zur Aufgabe gemacht, die Welt im Titelstück noch einmal richtig zu fordern.

Es folgte „Patchwork“ als nächste Vorab-Veröffentlichung. Und das, liebe Leute, entspricht schon wesentlich mehr dem, was auf diesem Album zu finden ist. Ein wenig verschrobene Electronica, eine eingängige Melodieführung, die tatsächlich an frühere Tage erinnert, Synthieflächen, die ein wenig wirken, als stammten sie aus einer anderen Zeit (etwa 30 bis 35 Jahre vor dem aktuellen Datum) und überhaupt viele Klangspielereien, die das Hören zu einem Erlebnis machen. Selbst nach etlichen Durchläufen addiert sich immer noch ein neues Detail, eine neue Erkenntnis ins Bild, die zuvor fehlten. Ein bis dahin tiny missing fragment eben.

Vielleicht fallen Dir die druckvollen Drums auf, vielleicht das (vermutlich) nur als Sample eingestreute Gitarrenelement. Etwas wird sich beim nächsten Mal garantiert ins Bewusstsein schieben, das vorher noch nicht da zu sein schien. Ich kann die Anzahl an Tonspuren, die auf diesem (und nahezu allen anderen) Songs übereinandergestapelt wurden, nur erahnen. Wer seine Freude mit frühen Werken von Garbage hat, mit all seinen ausufernden Samples und Loops und was weiß ich nicht was, wird hierin vermutlich baden wollen. Ich für meinen Teil bin darin schon abgesoffen. Kudos gebühren der Band allein schon für das ausufernde Outro des Songs, das noch einmal eine ganz neue Ebene hinzufügt. Düster-Electro, FuturePop, Wave, Pop und noch so viel mehr. Aus bekannten Elementen etwas ganz Eigenes erschaffen.

Düster-Electro, FuturePop, Wave, Pop und noch so viel mehr. Aus bekannten Elementen etwas ganz Eigenes erschaffen

Eingeleitet wird das Album allerdings von „Avatars“, nicht weniger ausufernd verspielt und mit unzähligen Klangdetails versehen. An dieser Stelle sei der dringende Hinweis angebracht, dass für das volle Erlebnis entweder eine entsprechend potente Anlage oder der Genuss via Kopfhörern angeraten ist. Und noch etwas ist dringend empfohlen: absolute Aufmerksamkeit über die gesamte Spielzeit von rund einer Stunde. Diorama legen auf diesem Album so viele Spuren, so viele Fährten, denen es nachzugehen gilt und so viel Wert auf die Details, dass all das bei flüchtigem Hören einfach untergehen würde. „Avatars“ ist ein leuchtendes Beispiel dafür. Da ist dieses vermeintlich minimal-elektronische Grundgerüst – mit all seiner Detailverliebtheit und der untergemischten, schrammeligen Gitarre – das sich im Refrain mit seinem überbordenden Synthie-Teppich öffnet, wie wenn man an Bord eines Schiffes das Deck betritt und sich ganz plötzlich die Meer gewordene Unendlichkeit offenbart. Sehen, staunen und auf die Welle warten. Oder in diesem Fall: hören und staunen. Dazu singt Torben Zeilen wie bathe in the light of freedom fakers / bathe in the light of perished stars / the light of brilliant manipulators / in the end a dying breed of avatars und lässt seine Zuhörenden wie so oft in der Geschichte der Band ihre eigene Wahrheit in den Texten finden.

Die Band Diorama, die vor einem grauen, metallisch wirkenden Hintergrund steht. Alle schauen in die Kamera, lediglich der Kopf von Torben Wendt ist zur Seite geneigt.
Foto: Thomas Wuhrer

Oder nehmen wir „Charles de Gaulle“ als anderes Beispiel, das mit psychedelisch schon relativ gut umschrieben ist. Diese angedeuteten elektronischen Orgeln, die jodelnde Gitarre, diese Komplexität und einmal mehr diese vielen Details, die es zu entdecken gilt und all das lassen mich manches Mal an Pink Floyd denken. Wenn die Briten damals mehr mit Electro gemacht hätten … – wer weiß, ob da nicht auch mal etwas wie dieses Stück herausgekommen wäre. Diorama mit Pink Floyd in Verbindung zu bringen ist mutig, weiß ich selbst. Aber die Assoziationen, die sie mit ihrem Tun an große Helden der Musikgeschichte wecken – das kann kein Zufall sein! Das würde im Falle eines Falles die Leistung meines Erachtens aber nur noch vergrößern.

„Counterloop“, zunächst ganz hübsch ausgestaltet mit Videospiele-Sounds, die von einem Nintendo stammen könnten, lassen mich an eine indirekte Fortsetzung von „Prozac Junkies“ von „Amaroid“ denken. All in perfect order / all in perfect order / functioning / I’m no longer incompatible heißt es dort im Refrain. Einfach nur noch funktionieren, nicht mehr inkompatibel sein mit sich und der Welt … damit kann eine ganze Bandbreite an Menschen gemeint sein. Funktionierende Alkoholiker, die tagsüber arbeiten gehen, Familie haben, die Kinder zur Schule bringen und sich dann, abends und immer dann, wenn keiner hinschaut, die Kante geben. Menschen mit Depressionen, die ihre wahre Gefühlswelt hinter einer Maske verbergen und deren Probleme niemand wahrnimmt. Prozac Junkies eben, die sich mittels ihrer verschreibungspflichtigen Droge aus ihrem seelischen Elend erheben. I’m the ruler of a world in pieces / I’m the healer of unreal diseases / details form a greater whole and / I’m no longer incompatible.

Noch ein paar Beispiele, warum dieses Album eines geworden, das wie eine Monsterwelle angerollt kommt, unvorhergesehen und mächtig? Aber gerne doch. „Sensation“ hat einen latenten 80er-Jahre Charme – bis zu dem Moment, an dem Felix mit Sprechgesang um die Ecke kommt. Wem nun spontan die Alarmglocken angehen – keine Sorge, Rap oder Hip-Hop ist immer noch etwas anderes. Tatsächlich ist es im Kontext des dieses Songs die richtigste und natürlichste Sache, die die Band wählen konnte, um eine Strophe wie diese zur Musik zu bringen: when I need a sensation / I just ask for vacation / and my little temptation to go / when I need a sensation / I just have suffocation / and a little frustration to go.

Diorama wären nicht Diorama, wenn sie nicht auch die ganz große Gefühlskeule schwingen würden

Diorama wären nicht Diorama, wenn sie nicht auch die ganz große Gefühlskeule schwingen würden. Das ausgesprochen düstere „Irreversible“ ist ein Paradebeispiel dafür, dessen Refrain take me in black hole / take me in black hole / take my lightless soul /and my unfinished dreams collapse into your nightfall einen fulminanten Kontrast zum luftigen, lockeren Sound bildet, der mich nicht zuletzt wegen der üppigen Synthies und des filigranen Gitarrenspiels wegen erneut an Pink Floyd erinnert. Und noch etwas passiert bei diesem Song. Er macht mich unendlich traurig, erinnert er mich doch an eine Geschichte, die sich in diesem Jahr in meinem persönlichen Umfeld ereignet hat. Die Schwester eines meiner besten Freunde ist verstorben, nachdem sich ein Tumor in ihrem Hirn eingenistet hatte. Irreversible. Und die unfinished dreamsstürzten nun in die Nächte der Hinterbliebenen, darunter ein kleiner Sohn. Diorama hatten schon so manchen Song mit Klos-im-Hals-Garantie, aber „Irreversible“ macht mich wirklich fertig.

Letztes Beispiel: „The Minimum“, das mich an Musik denken lässt, wie sie die schwedischen Synthie-Popper Little Dragon machen. Die vermutlich eingängigste und ohrwurmlastigste Nummer des ganzen Albums. Und dieser Refrain, der sich unauslöschlich im Hirn festfrisst: too high too fast too far / reduce me to the minimum / the nothing after something / the calm after the storm. Too high too fast too far / reduce me to the minimum / and put a weary smile / on the face of the earth. Wieder diese außerweltliche Gitarre, erneut diese Synthieflächen, die dazu einladen, sich draufzulegen und sich von ihnen davontragen zu lassen. Das Feuerwerk, das Diorama hier abbrennen – es ist schlicht unglaublich!

Führt man sich im Zuge der Veröffentlichung dieses Albums noch einmal „Weapon Of Choice“ von Coma Alliance zu Gemüte, kann man schnell eine Vermutung bekommen, wer seinerzeit die treibende Kraft dahinter war, die bekannten Pfade zu verlassen. Reiner Spekulatius meinerseits, aber die in Worten nur schwer zu beschreibende Vielschichtigkeit von „Tiny Missing Fragments“ sind beinahe zu eindeutige Indizien.

Wenn die vorangegangenen Alben neun Alben jeweils für sich ein Fragment darstellten, die dem Klangbild Dioramas einen weiteren musikalischen Farbtupfer hinzufügten, so ist „Tiny Missing Fragments“ das große Ganze, das aus all dem vorangegangenen Schaffen ein paar Elemente aufgreift und um die ergänzt, die bis dato fehlten – und von denen wir als Hörende bisher überhaupt nicht wussten, dass sie fehlten. „Tiny Missing Fragments“ ist nicht weniger als Meilenstein, Messlatte und Meisterwerk geworden. Oder anders: Es ist das definitive Diorama-Album! In einem Anfall spontaner Euphorie würde ich beinahe behaupten, besser kann es nicht mehr werden. Andererseits hat mich die Band in den letzten knapp 25 Jahren immer und immer wieder aufs Neue eines Besseren belehrt. Festzuhalten bleibt aber in jedem Fall: von allen Werken der Band ist dieses wohl das Album mit der höchsten Halbwertszeit geworden; mit jedem neuen Hördurchgang offenbart sich eine neue Facette, ein neues tiny fragment, das sich noch beim Hören zuvor erfolgreich versteckt hatte. Dieses Album überwindet Grenzen, sprengt Schubladen und kümmert sich nicht um gewohnte Konventionen. Ich verneige mich vor dieser Großtat. Von dieser Welle, von der ich schon beim ersten Ton wusste, dass sie kommen wird, lasse ich mich gerne fortspülen.

Am Ende dieses Textes fehlen mir die Worte ob des Gehörten. „Tiny Missing Fragments“, das in Eigenregie von Torben Wendt und Felix Marc produziert wurde, ist auf so vielen Ebenen next level für Diorama, dass es mich sprachlos macht. Es ist lyrisch sowie hinsichtlich der Arrangements, der Produktion, der Komposition und überhaupt generell so weit über allem, was sie bisher gemacht haben – und sie stellen sich damit so was von easy-peasy über das Gros der Mitbewerber, dass es staunen lässt. Ich habe mich über die musikalischen Zitate gefreut – in der eigenen Vergangenheit, bei musikalischen Helden -, habe in den vertrackten Songs gebadet, musste stellenweise wirklich sehr mit meiner Fassung kämpfen und bin schlussendlich in diesem Album verloren gegangen. 2020 war wirklich kein gutes Jahr, was die Zukunft bringen wird, wissen wir nicht. Dass wir gegen Ende aber noch mal einen solchen Hochgenuss erleben dürfen, erfüllt mich wirklich mit großer Freude. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Review ist das Album noch nicht erhältlich. Aber eines dürft Ihr mir bitte glauben – wenn Ihr in diesem Jahr sonst kein Geld für Musik ausgebt oder ausgeben habt – dieses Album sollte auf Eurem Einkaufszettel ganz oben stehen. „Tiny Missing Fragments“ ist möglicherweise das kleine Fragment, das Dir in Deinem Musikleben bisher fehlte.

Cover des Albums Tiny Missing Fragments von Diorama.
Erscheinungsdatum
23. Oktober 2020
Band / Künstler*in
Diorama
Album
Tiny Missing Fragments
Label
Accession Records
Unsere Wertung
9.6
Fazit
Am Ende dieses Textes fehlen mir die Worte ob des Gehörten. „Tiny Missing Fragments“, das in Eigenregie von Torben Wendt und Felix Marc produziert wurde, ist auf so vielen Ebenen next level für Diorama, dass es mich sprachlos macht. Es ist lyrisch sowie hinsichtlich der Arrangements, der Produktion, der Komposition und überhaupt generell so weit über allem, was sie bisher gemacht haben – und sie stellen sich damit so was von easy-peasy über das Gros der Mitbewerber, dass es staunen lässt. Ich habe mich über die musikalischen Zitate gefreut – in der eigenen Vergangenheit, bei musikalischen Helden -, habe in den vertrackten Songs gebadet, musste stellenweise wirklich sehr mit meiner Fassung kämpfen und bin schlussendlich in diesem Album verloren gegangen.
Inhalt / Konzept
10
Texte
9.5
Gesang
9
Produktion
10
Umfang
9
Gesamteindruck
10
Leserwertung0 Bewertungen
0
Pro
Ein in allen Belangen absoluter Volltreffer - mehr ist dazu nicht mehr zu sagen
Kontra
9.6
Wertung

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